„Wir, haben, das, K!“

Am gestrigen Abend wurde zum ersten Mal der KiKA-Award in fünf Kategorien für engagierte Kinder und Jugendliche verliehen. KULTinklusive, bei der Marienschülerinnen seit Beginn an ehrenamtlich aktiv sind, hat es ins Finale der Kategorie „Kinder für Kinder“ geschafft und durch das Online- und Telefonvoting den ersten Preis gewonnen.

Zur Live-Show in der Warsteiner Music Hall in Dortmund durften aufgrund der Hygienebestimmungen nur sieben Jugendliche der Gruppe anreisen. In den Tagen vor der Show mussten alle Teilnehmenden einen Corona-Test absolvieren. Nach dem Einlass probten die Jugendlichen den Gang auf die Bühne sowie andere Abläufe ehe das Signal „wir sind jetzt Live“ um 19:30 durchgesagt wurde. Es folgte eine einzigartige Liveshow.

Für die Jugendlichen war es ein tolles Erlebnis und eine große Anerkennung für ihr Engagement. Großen Respekt zollen wir auch den anderen vorgestellten Projekten für ihren großen Einsatz mit dem sie unsere Welt vorbildhaft verbessern. Ganz besonders wollen wir das Engagement von Ella mit ihrem Projekt Hilfe für Kutupalong sowie den ActionKidz aus Münster für ihren Einsatz gegen Kinderarbeit hervorheben.

Für einen unvergesslichen Abend danken wir KiKA, Jess, Checker Tobi, Michael Patrick Kelly, Bürger Lars Dietrich, Marti Fischer, Lisaandlena, Nikeata Thompson, Suzanna Randall, Eko Fresh und dem ganzen Team vor Ort.

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Wie schmeckt eigentlich Latein

Römisch kochen an der Marienschule

Zusammen kochen ist auch an einer Schule eine wunderbare Art etwas Anderes kennenzulernen. Und wenn das auch noch im Fach Latein geschieht, dann werden ganz neue Geschmacksnerven geweckt. Dies wollte die Klasse 10aL im November 19 einmal probieren.  Nun besitzt unsere Schule eine gut ausgestattete Küche, um diese Erfahrung wirklich werden zu lassen. Zunächst gilt es geeignete Rezepte auszuwählen, denn die römisches Geschmacksnerven entsprechen nicht immer den unsrigen. Als Beispiel sei nur das „Garum“ genannt, eine Fischsauce, die das damalige teure Salz ersetzte, und daher in fast allen Gerichten vorhanden war. Die Herstellung dieser Sauce ließ alle Schülerinnen erschaudern: Fische wurden monatelang in offenen Gefäßen der Sonne ausgesetzt, um die Fermentierung in Gang zu setzen. So wählte die Klasse 10aL folgendes Menü aus:

Mostbrötchen, Psoai (Schwendelende in ägyptischer Sauce), Bulbi (Zwiebelgericht), Moretum, Globi (Käse-Mohn-Kugeln). Als Beigaben wurden Gemüse, Oliven und Schinken gereicht. Die Rezepte konnten wir aus dem Heft: „Hedi Weber, Experimente mit antiken Kochrezepten, in: Akademie für Ältere, Herrsching o. J“. entnehmen.

Und wie schmeckt römisch? Der Autor hat schon diverse Erfahrungen mit verschiedenen Gruppen machen dürfen, die die Klasse 10aL auch bestätigte. Es sind die Gewürze, die den Unterschied machen, die häufige Verwendung von Anis, Kümmel, Minze, Lorbeeren und eben Fischsauce (Garum). Neben den unterschiedlichen Gewürzen kannten die Römer auch viele Pflanzen nicht, wie Tomaten und Paprika. Auch Zucker war unbekannt, Honig war das Süßungsmittel Nr. 1. Aber alle Teilnehmerinnen waren doch sehr angetan: Römisch schmeckt gut. In diesem Sinne, bonam mensam.

(Der Bericht stammt aus der Zeit vor der Epidemie)

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Buß- und Bettag 18.11.2020

Am 18. November 2020 begehen evangelische Christinnen und Christen den Buß- und Bettag. In den vergangenen Jahren haben wir diesen Tag zusammen mit einem ökumenischen Gottesdienst unserer Schule begonnen. Dieses Jahr ist es – wie mit so vielem – anders.

Statt in einem Gottesdienst begegnet uns dieser Tag in der Halle des Altbaus unserer Schule. „Hingucker“ laden zum Nachdenken unter dem Motto: Zukunft OFF-EN? ein.

ON/OFF – den kleinen Sperrknopf kennen wir vom Smartphone. Er schiebt sich leicht hin und her. Ein Kontakt in ON-line oder OFF-line. Du bist drin oder draußen. Oder Du hast genug und schaltest selbst ab.

Ich habe es in der Hand! Ich drück den Schalter – oder sitze am Schalter und entscheide, was ON oder OFF geht. Licht ON, Licht OFF, wie ich es brauche. Zuhören ON, wenn’s mich interessiert… OFF, wenn‘s mich nervt. Ich regle das!

Und dann geschehen Dinge, die nicht zu regeln sind. Ein Virus zum Beispiel. Ohne Schalter. Unberechenbar.

Manchmal wünsche ich mir einen OFF-Schalter für die ganze Corona Pandemie. Manchmal wünsche ich mir einen ON-Schalter, wenn ich mich kraftlos fühle und leer. Energie und Hoffnung, bitte jetzt!

Manchmal wird die Suche nach dem richtigen ON oder OFF auch zum Gebet.

Lieber Gott, bitte leg den Schalter um, für mich, für uns…

Zeit, mal einen Augenblick den Schalter „umzulegen“ bietet der Buß- und Bettag. Anregungen dazu gibt es am 18. November in der Halle im Altbau.

Wo sehe ich die Zukunft offen? Wo fürchte ich das OFF?

Wo bin ich selbst am Drücker? Und wo sollten wir zusammen besser einen Riegel vorschieben, damit die Zukunft gut werden kann?

Hoffnung und Sorgen liegen oft nah beieinander. Die Zukunft ist offen – oder sie ist OFF. Wer den Schalter umlegt, hat Zukunft.

Ich bin gespannt auf eure Sicht auf die Zukunft – am Mittwoch, 18.11. 2020

Herzliche Grüße, Christiane Esser-Kapp, Pfarrerin

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Maskenwettbewerb

Kurz vor den Herbstferien wurden sie geliefert. Unsere pink/orange farbenen Schulmasken. Diese wurden uns kostenfrei zur Verfügung gestellt, was uns sehr freute. Die Schulleitung startete einen Aufruf zu einem Wettbewerb: „Welche Klasse macht das originellste Klassenfoto mit Schulmaske“. Vielen Dank für die vielen, tollen Fotos.

Am vergangenen Freitag stand die Sieger-Klasse fest. Herzlichen Glückwunsch zu diesem originellen Foto.

Den 1. Platz belegt die Klasse 10a.
Den 2. Platz belegte die Klasse 10R2.
Den 3. Platz belegte die Klasse 10b.
Einen weiteren 3. Platz belegte die Stufe E (Herr Dr. Zenser)
Den 4. Platz belegte die Klasse 5F2.
Ein Sonderpreis wurde an die Stufe E (Herr Geitel) verliehen.

Es gab noch weitere tolle Fotos.

Klasse 5a
Klasse 5b
Klasse 5c
Klasse 5F1
Klasse 6F1
Klasse 8c
Klasse 8R1
Klasse 9R1
Klasse BFS2
Stufe E (Frau Küster)
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Zünd ein Licht an! Aktion zu St. Martin

Das Bistum Mainz hatte zu folgender Aktion aufgerufen:

Auch St. Martin feiern wir in diesem Jahr auf besondere Art und Weise. Zum Beispiel indem wir unsere Welt ein wenig heller machen! Und/oder indem wir teilen wie der Heilige Martin.

  • Stellt jeden Abend um 18:00 Uhr vom 8. – 15.11. eure Laternen ins Fenster!
  • Postet Fotos davon und von anderen Aktionen mit dem Hashtag #stmartin2020  in den sozialen Medien
  • Teilt wie St. Martin: z.B mit einer Spende für Familien im Libanon

Auch die Casa Ursula hat am Nachmittag ihre Lichter geteilt.

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Vielen Dank für „Kleidung für Luise“

Teilen ganz praktisch!  Dieses Jahr zu Sankt Martin haben die Schülerinnen der Marienschule nicht ihren Mantel, sondern ihre Kleidung geteilt. Für das Sozialkaufhaus der Caritas in Offenbach „Luise 34“ duften die Schülerinnen je ein Kleidungsstück von sich spenden. Insgesamt haben fast 20 Klassen bei der Aktion mitgemacht, ca. 450 Kleidungsstücke konnten wir im Sozialkaufhaus abgeben!!
Ein herzliches Dankeschön an alle Marienschülerinnen und deren Klassenleitungen, die mitgemacht haben!
Unter den teilnehmenden Klassen wurde nach der Aktion die Klasse 8b ausgelost. Die Mädchen haben zum Abschluss der Tages Martinsweckmänner bekommen. Gelohnt hat sich die Aktion für uns alle: Spenden ganz konkret. Etwas von mir abgeben. Teilen, was ich habe!

Wir möchten uns nochmal ganz herzlich für die tolle Spendenaktion bedanken. Die Sachen sind mittlerweile alle ausgepackt und unsere Mitarbeiter sind ganz begeistert, was für schöne Teile Ihre Schülerinnen uns gespendet haben. Geben Sie das doch bitte auch an die Schülerinnen weiter!

Judith Dethlefsen-Wehr
Leitung Luise34 – das soziale Kaufhaus

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In Zeiten von Corona: Gedanken zu Freundschaft und Versöhnung

(im Rahmen eines Klassengottesdienstes)

Freundschaft heißt, dass man in guten und in schlechten Zeiten füreinander da ist.
Freundschaft heißt, dass man versucht den anderen zu verstehen, den anderen zum Lachen bringen.
Freundschaft heißt, dass man aufeinander sauer sein darf.
Freundschaft heißt, dass man sich nach einem Streit wieder versöhnt, und dass man vergisst, was passiert ist.
Freundschaft heißt, dass man sich vertrauen kann und, selbst wenn man Streit hat, nicht verrät, was der andere einem anvertraut hat. Man sollte immer wieder aufeinander zugehen.
Freundschaft heißt, dass man mit lacht und es nicht so ernst nimmt, wenn der andere sich über einen lustig macht.
Freundschaft heißt, dass man viel unternimmt.
Freundschaft heißt, dass einem nichts voreinander peinlich ist.
Und wenn der andere sich mal etwas nicht traut, z.B. Achterbahn fahren, dass man es versteht und ihn nicht dazu zwingt.
Freundschaft heißt, dass man Spaß zusammen hat.
Freundschaft heißt, dass man auch im Unterricht mal Quatsch macht.
Freundschaft heißt, dass man die Entscheidung des anderen respektiert und unterstützt.
Freundschaft heißt, dass man den anderen mit einem Ohrwurm ansteckt und dass man auch zusammen laut singen kann.
Freundschaft heißt, dass man sich in die andere Person hineinversetzen kann.

Das macht Freundschaft aus!

Annika Rösner, Yara Heute 7R1

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Quelle: wunderweib
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